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Du denkst- Teil 3

 

Du bäumst dich auf und versuchst dich von der Menschenmenge zu entfernen. Langsam und kraftlos ziehst du Schritt für Schritt, einen nach dem anderen. Die eine Person folgt dir jedoch, in ausreichendem Abstand, sodass du sie kaum bemerkst. Nun setzt du dich erneut nieder, ohne Energie, du kannst nicht mehr. Du siehst die Person nicht mehr, aber es ist dir auch egal. Du bist für einen Moment froh, nicht auch noch deine Energie auf diese Person verschwenden zu müssen. Doch nach einiger Zeit fühlst du dich alleine, sehnst dich nach jemandem, der dir Gesellschaft leistet, das gleiche denkt wie du und nicht so ist wie die anderen. Jemand, der dich aus allem heraus holt. Plötzlich entdeckst du die Person im Hintergrund. Erst nur verschwommen siehst du ihre Umrisse. Langsam wird sie deutlicher, bis sie schließlich vor dir steht, wortlos. Du willst dich aufrichten, streckst deine Hand aus, damit sie dich hochzieht. Du kannst ihr Gesicht nicht genau erkennen, du bemerkst jedoch wie sie leicht den Kopf schüttelt. Du schaust sie ungläubig an, doch sie bewegt sich nicht. Steht starr da, ohne Reaktion. Schließlich schaffst du es doch dich aufzurichten. Du stehst der Person gegenüber. Schaust ihr tief in die Augen. Ihre Augen wirken starr und leer. Dennoch schaust du in ihre kalten und verzweifelten Augen. Nur für wenige Sekunden, doch es kommt dir vor wie ewig, denn dich faszinieren diese Augen trotzdem. Es kommt dir vor, als möchte sie dir etwas sagen, aber sie kann es nicht. Plötzlich bemerkst du, wie eine einzelne Träne aus ihr herausbricht und langsam ihre Wange herunterläuft. Mit deinem Finger streichst du die Träne weg. Sie nimmt deine Hand weg. Sie hält es nicht mehr Stand, dass du ihr in die Augen schaust. Sie bricht in Tränen aus, wendet sich von dir ab damit du ihre Tränen nicht siehst. Sie drückt dich weg. Will Abstand zu dir und rennt davon. Weit weg. Du schaust ihr hinterher, bis nichts mehr von ihr zu erkennen ist. Du bleibst ratlos zurück.

Allein.



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